Die urbane Mobilität der Zukunft

Die urbane Mobilität der Zukunft

Die urbane Mobilität revolutionieren – nichts Geringeres plant das junge StartUp citkar mit seinen vierrädrigen Pedelecs. Revolutionär daran ist nicht nur das Dach, das Komfort in jeder Wetterlage verspricht oder die 420l-Transportbox, die speziell Lieferdiensten das Leben einfacher macht. Wirklich neu ist, dass das Fahrrad im Autolook für Radwege zugelassen ist, keine Steuern, Versicherungen oder Führerscheinkosten anfallen und es auch noch umweltfreundlich ohne Treibstoff ganze 200km dank Elektromotor fährt.

Entstanden ist citkar 2013 nachdem Erfinder Jonas Kremer versuchte, abends im Regen eine Getränkekiste nach Hause zu schleppen. Das Alltagsproblem brachte ihn auf eine Idee: ein Kettkar mit Chassis wäre die Lösung. Zusammen mit einem kleinen Team aus Enthusiasten entwickelte er bis heute citkar immer weiter. Inzwischen gibt es 3 Prototypen des Pedelecs, in dem eine Person Platz findet. Kinder und Hunde können im separaten Fahrradanhänger mitgenommen werden. Das schlanke Gefährt mit Pedalen, Lenkrad und 250 Watt Brose-Antriebstechnik wird etwa 60 Kilogramm wiegen, 300 Kilogramm Gesamtgewicht bewegen und 25 km/h schnell sein. Das Schalten übernimmt eine Automatiknabenschaltung, das Bremsen die hydraulischen Scheibenbremsen. Stabilität bietet ein Rahmen aus Stahl und Aluminium und sogar vier Scheinwerfer mit 150 LUX runden das Bild ab.

 

Freuen kann sich Kremer auch über etliche StartUp- und Gründerpreise, sowie über 750 Vorstellungen. „Als Zielgruppe für unser Produkt haben wir zunächst einmal Single-Trips etwa zum Einkaufen und Lieferdienste in Sinn, die mit dem citkar nicht mehr im Stau zu stehen brauchen, aber trotzdem ähnlich zügig wie mit dem Auto vorankommen. Vor allem dem Trend, etwa Lebensmittel oder auch Waren in möglichst kurzer Zeit zum Kunden zu bringen, wollen wir auffangen. Auch eine Verwendung bei Handwerkern oder Pflegediensten ist möglich“, so Kremer, der für sein Gefährt sowohl national als auch international Patente angemeldet hat.

 

Kremer rechnet vor: „Pro Kilometer sind wir 75 Prozent günstiger als ein Elektro-Auto.“ Im Gegensatz zum Auto kann man das citkar aber bequem an der Haussteckdose laden, da es herausnehmbare Lithium-Ionen-Akkus mit einer Kapazität von 1500 Wattstunden verwendet, die mit Schnellladegerät an jeder beliebigen Steckdose in etwa 4,5 Stunden aufgeladen werden können.