Citkar stellt die Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme vor

Citkar stellt die Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme vor

Das Berliner Start-Up citkar stellte am vergangenen Samstag sein neuestes Produkt namens Loadster vor – ein Fahrzeug, das die Vorteile eines Fahrrads mit dem Komfort eines Autos kombiniert und so seinen Beitrag zu Umweltschutz und zur Lösung innerstädtischer Verkehrsprobleme leistet.

„Wir wollen die erste echte Alternative zum Auto bauen“, sagte Gründer und Erfinder, Jonas Kremer (24) am Rande der VELO Berlin. Während sich draußen die Wolken verdunkelten, stieg im Velo Salon der Berliner Fahrradmesse die Spannung. Seit Monaten tüftelte das Team des jungen Berliner StartUps an seinem neuesten Produkt, das nicht weniger soll, als die Verkehrsprobleme der Gegenwart lösen und die Mobilität der Zukunft prägen. „Der Loadster ist komplett wetterunabhängig, hat eine enorme Traglast und schon nachhaltig die Umwelt“, so Kremer weiter.

Die Besucher und Investoren waren beeindruckt davon, wie weit die Entwicklung bereits gediehen ist und wollten nicht nur gucken, sondern auch probesitzen und sogar live testen. Auf dem Tempelhofer Rollfeld wurden bei bestem Testwetter, einer heftigen Regendusche, begeistert die Runden gedreht. Die BILD vergleicht das Fahrerlebnis ihrer Testfahrt gar mit dem Fliegen und spricht trotz gerade einmal 25 km/h von einem „unvergleichlichen Tempo-Erlebnis“.

Nach diesem gelungenen Auftakt plant das Team von citkar den Loadster auf weiteren Messen vorzustellen. Für Probefahrten auf der Hannover Messe vom 23.-27. April kann man sich beispielsweise online unter www.loadster.org bereits anmelden. Im Sommer dann folgt eine letzte Testphase, bevor das Fahrzeug ab Ende des Jahres in Serie gehen soll.

Zum Loadster:

Das Fahrzeug ist dank seiner fast unbegrenzten Mobilitätsmöglichkeiten vor allem interessant für Lieferdienste, die bisher vor dem Problem des immer stärker steigenden Warenvolumens und dem Kundenbedürfnis nach Schnelligkeit standen. Derzeit stellt sich die Situation doch wie folgt dar: Die Stadt ist verstopft, Parkmöglichkeiten gibt es nur noch in 2. und 3. Reihe, Parks und Einkaufsstraßen sind Tabu. Gleichzeitig schweben sich ankündigende Fahrverbote wie ein Damokles-Schwert über den Köpfen von mobilen Gewerbetreibenden.

Der Loadster löst all diese Probleme, denn aufgrund seiner geringen Abmaße kommt er überall dort hin, wohin auch ein Fahrrad kommt. Mit seinem Elektromotor hat er eine Reichweite von 200km und bringt seinen Fahrer dank Dach trocken ans Ziel. Nutzer des Loadster brauchen keinen Führerschein, zahlen keine KFZ-Steuern und Versicherungen und sind emissionsfrei unterwegs. Der Loadster ist zudem 75% weniger energieverbrauchend wie ein durchschnittliches E-Auto.Für Lieferungen besonders interessant ist die individualisierbare 420l Box auf der Rückseite, die eine Zuladung von 300kg erlaubt.