Eine Gemeinde machts vor: Lastenräder im Fuhrpark

Eine Gemeinde machts vor: Lastenräder im Fuhrpark

Rüdersdorf, die kleine Gemeinde am östlichen Rand Berlins macht vor, wovon die gerade einmal einen Steinwurf entfernte Hauptstadt nur träumen kann: in dieser Woche gibt die Verwaltung stolz die Umstellung im gemeindeeigenen Fuhrpark bekannt. Es wurden zwei E-Bikes, ein E-Lastenrad und zwei Elektro- bzw. Hybridautos bestellt, die jetzt im Gemeindegebiet unterwegs sind. Die Umstellung trägt nicht nur zum Umweltschutz bei, sondern spart der Gemeinde auch noch Geld.

Zunächst wurden die Gefährte gründlich getestet und die Mitarbeiter zu ihrem bisherigen Fuhrpark Nutzungsverhalten  befragt, bevor die Bestellung an das Hoppegartener Unternehmen „Business auf Rädern“ raus ging. „Business auf Rädern“ arbeitet mit diversen gewerblichen Auftraggebern zusammen und betreut seine Kunden von der Mobilitätsanalyse, Konzeptionsphase über Workshops bis hin zur Wartung des gesamten Fuhrparks. Dort hat man bereits mit anderen Gemeinden im berlinnahen Raum intensiv Erfahrungen machen können, da hier schon seit sieben Jahren elektrische Räder der Firma im kommunalen Einsatz sind. „Fahrräder und Lastenfahrräder sind effiziente, klimaneutrale, alltagstaugliche und höchst wirtschaftliche Fahrzeuge und sollten Bestandteil eines jeden modernen Fuhrparks sein“ sagt Stefan Döbrich, Geschäftsführer von Business auf Rädern.

Fuhrpark Umstellung spart enorm Geld

Die Fuhrpark Umstellung war nur folgerichtig, da die Verwaltungsangestellten ein ganz ähnliches Mobilitätsverhalten wie alle anderen Deutschen zeigen: die Autos waren bisher auf eher kurzen Strecken über wenige Kilometer unterwegs und wurden nur von einer Person genutzt. Bei vier Sitzplätzen, die unbesetzt blieben, war eine solche Nutzung schlichtweg unwirtschaftlich. Hinzu kam, dass der Bauhof mit seinem bisherigen Nutzfahrzeug nicht direkt in die Parks kam und das elektrische Lastenrad nun eine echte Arbeitserleichterung bedeutet.

Die Gemeinde spart durch diese neue Strategie nicht nur Geld ein, indem weniger Fahrzeuge gekauft werden müssen, die angeschafften E-Mobile wurden auch noch mit Fördergeldern finanziert. Sind die Mitarbeiter nun häufiger auf den Radwegen der Gemeinde unterwegs, fallen auch Missstände im Wegenetz früher auf und werden thematisiert. Jetzt könnte man sich durchaus fragen, warum das, was in kleinen Gemeinden möglich ist, im benachbarten Berlin eine so große Herausforderung darstellt.

Gerade in Großstädten liegt die Lösung nicht auf der Straße, sondern dem Radweg. Staus und Falschparker auf kurzen Wegstrecken durch den Bezirk erschweren nicht nur den im Außendienst tätigen Verwaltungsangestellten das Leben. Gerade in den Innenstädten gibt es Parks und Fußgängerzonen, die für Autos nicht zu erreichen sind, aber trotzdem gepflegt werden müssen. Eine Fuhrpark Umstellung für Großstädte macht daher für alle Sinn und sollte gerade in Großstädten nicht verschlafen werden.

Auch citkar bietet nun u.a. in Zusammenarbeit mit Business auf Rädern die Möglichkeit für Kommunen an, das E-Lastenfahrrad Loadster ausgiebig zu testen und natürlich auch zu erwerben. Dazu können Sie sich direkt bei Business auf Rädern oder citkar informieren.


Kontakt
Business auf Rädern GmbH
Stefan Döbrich
Dorfstraße 26
15366 Hoppegarten OT Hönow
Telefon: 03342 2501482
Kontakt
citkar GmbH
Johannes Weyers
Bouchéstraße 12 – Halle 20
12435 Berlin
Telefon: 030 549066846
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